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Gedanken und Taten folgen Gesetzen

Hast du dich schonmal gefragt, ob deine Gedanken, dein Tun und deine Lebensrealität einfachen Gesetzmässigkeiten folgen? Ob du deine Gedanken beeinflussen kannst, wenn du deren Grundregeln verstanden hast? Hast du dich schonmal gefragt, welchen Wegen dein eigener Geist folgt und wie du diese nutzen kannst, um selbst etwas im Leben zu bewirken? 

Weißt du, was Yogis und Physiker gemeinsam haben? Beide Gruppen beschäftigen sich hauptsächlich mit Themen, die für das bloße menschliche Auge nicht sichtbar sind. Wenn man so will, philosophieren beide über die Existenz des Universums und versuchen diese mit ihren Mitteln zu beschreiben. 

Ich will in diesem Text versuchen, die Brücke zwischen jeweils zwei Welten zu schlagen, indem ich zunächst eine Annahme aufstelle:

“Gedanken sind Materie und physisch existent, sie unterliegen physikalischen Gesetzen.”

Denn was wäre, wenn Gedanken tatsächlich in einer greifbaren Form existierten? Wenn sie eine gewisse Substanz hätten, eventuell in einer anderen Dimension oder für andere Lebewesen sichtbar wären. So wie ultraviolett für Bienen sichtbar ist, aber nicht für das menschliche Auge, so wie Physiker andere Dimensionen mathematisch beschreiben können, von uns aber noch nie jemand ein schwarzes Loch gesehen hat.

Lass uns doch einfach mal mit Basics der Physik beginnen, um dieser Idee etwas mehr Essenz zu geben.

  1. Newtonsches Gesetz: Objekte befinden sich auf einer geraden Linie, wenn keinerlei andere Kraft auf sie einwirkt.
  2. Newtonsches Gesetz: Die Beschleunigung eines Objekts ist proportional zu der auf es einwirkenden Kraft. Mit steigender Masse wird die Bewegung eines Objekts weniger von der einwirkenden Kraft beeinflusst.
  3. Newtonsches Gesetz: Alle Körper im Universum üben auf andere Körper eine Anziehungskraft aus, die proportional zur Masse des entsprechenden Objekts ist.

In meiner sehr freien Interpretation will ich dies auf folgende Weise auf meine Idee übertragen:

  1. Dein Geist befindet sich in einem absoluten Ruhezustand, wenn keine Störfaktoren auf ihn einwirken.
  2. Dein Geist wird schneller, desto klarer er denken kann. Je klarer und wichtiger dir deine eigenen Gedanken sind, desto weniger lässt du dich von äußeren Störfaktoren ablenken.
  3. Jeder Gedanke deiner Realität übt eine Wirkung auf andere Gedanken aus, seien es deine eigenen oder die anderer Menschen. Je mächtiger der Gedanke ist, desto mehr Anziehungskraft übt er aus.

Wenn wir jedoch bewerten, wenn wir vergleichen, wenn wir uns abgrenzen, uns verbinden, wenn wir uns annähern oder entfernen, dann verlieren einzelne Gedanken an Ruhe und Geradlinigkeit. Entscheide selbst, welche Gedanken es wert sind, (stur) fortgedacht zu werden, um eventuell grösser zu werden. Selbst wenn du dabei mit anderen verglichen wirst, dich abgrenzen musst, dich von anderen Themen entfernst oder dich auch Neuem annäherst und damit verbindest. Für diese Gedanken lohnt es sich eine gewisse selektive Ignoranz einzugehen. Gebe diesen Gedanken so viel Wert (und damit auch deinem Tun),  dass du dich nicht weiter von außen daran hindern lässt. Wenn es ein relevanter Gedanke ist, dann wird er die richtigen Menschen für sich gewinnen, er wird von selbst eine Anziehungskraft einnehmen und immer stärker werden.

Manche Menschen befinden sich auf dem Boden der aktuell bestehenden Tatsachen, sind fest verhaftet und fühlen sich dabei pudelwohl. Sie sind geerdet und träge, alles ist für sie in Ordnung. Diese Menschen wissen, was passiert, wenn der Apfel nicht weit vom Stamm auf den Boden fällt: er wird faul und modrig. Sie können diese Situation einschätzen, mehr interessiert sie auch nicht.

Hmmm….. klingt doch etwas starr, oder? Nun ja, die Newtonschen Gesetze stammen aus dem Jahr 1687. Verstehe mich nicht falsch, ich halte viele gute Gedanken für zeitlos. Auch die Yogis wussten vor 3000 Jahren angeblich schon, dass sich das Universum ausdehnt (weil laut ihnen alles was wir sehen, fühlen und wahrnehmen einfach nur reines Bewusstsein ist, und sich dieses ausdehnt). ABER das 17te Jahrhundert war in EUROPA nicht unbedingt davon geprägt, eine Veränderung nach der anderen hervorzubringen. Im Gegenteil, war es eher das Ende einer Ära von Stagnation, und spiegelt sich damit auch in Newtons Formulierungen wider.

Was wirklich eine massive Transformation mit sich brachte war eine Dynamik, die sich erst danach ergab und sich in der Physik der 20er Jahren des 20ten Jahrhunderts durch die Einsteinsche Relativitätstheorie manifestierte. Durch den Einbezug der Zeit wurde das Phänomen der Gravitation beschrieben, der Raum-Zeit Krümmung.

Auch hier habe ich wieder eine sehr freie Interpretation dieses physikalischen Gesetzes unter Bezugnahme von Gedanken als Materie:

Es gibt auch jene Menschen, die sich den alten Gesetzen nicht unterstellen. Jene Menschen haben Geistesblitzen, die so schnell sind, dass sie etwas nachhaltiges an oben genannten starren Regeln ändern. Es sind jene Menschen, deren Gedanken so groß sind, dass sie damit neue Welten und Dimensionen öffnen. Und so vergeht für diese Menschen auch die Zeit auf eine andere Weise, als für jene Menschen, die festgefahrene Wurzeln geschlagen haben. Ihre Gedanken befinden sich nicht nur an einer starren Position, sondern an vielen Schauplätzen zugleich. Für sie sind Gedanken relativ und dürfen sich mit der Zeit in unterschiedliche Richtungen bewegen. Oft ist auch ihr Wirken nicht genau messbar, sondern nur grob einzuschätzen. Ich selbst weiß gar nicht genau was ich da beschreibe (denn ich bin ja eine einfache Yogini), sondern eigentlich nur, dass es etwas helles, leuchtendes und damit Gutes sein muss.

Schonmal darüber nachgedacht, dass wir als menschliche Einheit ebenfalls solche physikalischen Gesetze abbilden? Ein großer Teil der Menschheit lebt tatsächlich noch nach den Newtonschen Gesetzen, in sehr trägen Denkmustern. Eine Generation vererbt die selben Gedanken an die nächste, kaum etwas verändert sich, man bleibt als Apfel in der Nähe seines Stammes. Nur durch jene, die sich diesen Gesetzen nicht beugen, geschieht dann wirkliche Veränderung. Es ist ein weniger großer Teil von Menschen, der es sich erlaubt den Faktor Zeit als wesentlich für sein Denken und Tun zu betrachten, der nicht einfach matschig herumliegt, wenn er einmal vom Baum gefallen ist, um dann dort zu vermodern. Oder wie Steve Jobs es formulierte: “Wir sind hier um eine Delle ins Universum zu schlagen. Warum sind wir sonst hier?”*

Um aus seinen Gedanken heraus etwas zu bewirken, bedarf es aus meiner Sicht eines Zustands voller Bewusstheit. Denn nur dann, wenn der Geist ruhig und gefiltert ist, kann essentiell Neues und Gutes entstehen. Dann, wenn wir unseren Geist beispielsweise durch das Üben von Meditation von äußeren Reizen abschirmen, und uns selbst bewusst sind, werden gute Gedanken wachsen und auch für andere Früchte tragen. Weder wir Menschen als Gesamtheit, noch unsere einzelnen Gedanken sollten dabei jemals im Stillstand sein. Denn dann hätten wir ja den Ursprung oder das Ende bereits erreicht.

Bei diesem Text hat mich Stephen Hawking Buch “Eine kurze Geschichte der Zeit” und Patanjalis Yogasutra begleitet.

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