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Jeder von uns braucht zwischenmenschliche Beziehungen, aber selbst in einem hektischen Alltag sind die wirklich guten, authentischen manchmal schwer zu finden. Wir finden uns auf sozialen Netzwerken wider, aber diese sind meist eher oberflächlicher Natur. Wir arbeiten mit Menschen, aber diese Verbindungen sind meist aufgabenbezogen und nicht darauf ausgerichtet zwischenmenschliche Beziehungen zu intensivieren. Jeder von uns hat auch Familie und Freunde in seinem Leben, aber wenn wir beschäftigt oder abgelenkt sind, dann schwinden diese engen Bindungen.

Ich habe mir für dieses Jahr wieder vorgenommen mehr tiefe und echte Verbindungen zu knüpfen und mich von zufälligen Begegnungen mit anderen Menschen inspirieren zu lassen. Hier möchte ich ein paar Gründe nenne warum ich das tue und meine Strategie sie zu erschaffen zeigen.

Warum authentische Verbindungen wichtig sind

Es gibt viele Gründe dafür, aber diese erscheinen mir am wichtigsten:

  1. Wir wollen glücklich und erfüllt sein: Alles Geld in der Welt, der beste Job, jeglicher materielle Besitz….ist absolut nichts wert, wenn du alleine bist und keine Verbindung zu anderen Menschen hast. Wir haben ein tiefes menschliches Bedürfnis danach mit anderen in Verbindung zu stehen und es macht uns zweifelsohne glücklicher, selbst wenn die Dinge dadurch manchmal etwas komplizierter werden.
  2. Man stärkt seine Kreativität: Ich selbst brauche es sehr alleine zu sein, um kreativ zu werden und um über Ideen und Gedanken zu reflektieren … aber genauso brauche ich es darüber mit Menschen zu sprechen die ich wertschätze, auch um diese Gedanken weiterzuspinnen und neue Sichtweisen zu bekommen. Jedes Mal wenn ich meine Familie oder Freude treffe gehe ich danach mit neuen oder aufgefrischten Ideen nach Hause, die mich stärken.
  3. Man schafft sich Gelegenheiten: Seit meinem Wirtschaftsstudium konnte ich den Begriff „Networking“ nicht ausstehen. Wenn man aber darauf bedacht ist eine echte Verbindung mit jemandem zu knüpfen, ergeben sich wie von selbst neue Gelegenheiten und Möglichkeiten etwas auf die Beine zu stellen. Als ich beispielsweise über meinen Blog mit einer befreundeten Yogalehrerin sprach ergab sich die Idee, dass ich ihre Homepage bauen solle. Es war nie geplant, aber aufgrund der Tatsache, dass wir uns in diesen Themen sehr gut ergänzen ergab sich das Thema wie von selbst. Und so führt eines dann zum anderen.

Das Leben ist schöner, wenn man echte Verbindungen eingeht. Man ist glücklicher, weniger isoliert, kreativer und hat immer wieder neue Möglichkeiten.

Daher möchte ich hier noch ein paar Ideen geben, wie man diese wichtigen Verbindungen schöpft.

Wie man authentische Verbindungen knüpft

Es ist so.. man kann es nicht  erzwingen, dass zwischenmenschliche Verbindungen das werden was man sich selbst wünscht. Viele Menschen machen diesen Fehler auf zwei verschiedene Arten:  Zum einen knüpfen sie Verbindungen mit Menschen, die es selbst nicht wollen und hoffen auf eine Reaktion von der anderen Person. Oder sie erwarten, dass der Mensch sich auf eine gewisse Weise verhält, obwohl sie selbst so nicht ist.  Der Schlüssel zu ungezwungenen, echten Beziehungen ist die eigene Offenheit.

Und so funktioniert das für mich:

  • Sei offen für zufällige Begegnungen: Auch wenn ich weniger Parties besuche und auf weniger Einladungen eingehe, als vor ein paar Jahren, versuche ich trotzdem mich Menschen nicht zu verschließen, denen ich zufällig begegne. Das bedeutet, sich zu öffnen, sich zu fragen wer dieser Mensch ist und seine eigene Voreingenommenheit bei Seite zu legen. Das bedeutet auch, mit einem Lächeln mitzuteilen wer man selbst ist. Selbst wenn es keine Verbindung für die Ewigkeit wird, so kann sie zumindest den Moment erhellen.
  • Nimm dir Zeit für wichtige Beziehungen: Für mich sind das akutell eine Hand voll Freunde und Familienmitglieder. Auch wenn Arbeit wichtig ist im Leben, ist es ebenfalls wichtig sich jeden Tag Zeit dafür zu nehmen. Ein kurzer Spaziergang oder ein kleines Gespräch, wenn die Beziehung wichtig ist, versuche ich es möglichst oft in meinen Alltag zu integrieren. Das lässt sich auch auf meinen weiteren Freundeskreis erweitern, den ich nicht jede Woche sehen kann. Wenn ich kann, nehme ich mir die Zeit.
  • Sei offen dafür, wer die Menschen sind: Versuche wahrzunehmen was deine Erwartung von diesem Menschen ist und lasse die Erwartung dann gehen. Versuche nicht den Menschen zu etwas zu machen was er nicht ist. Erforsche einfach was der Mensch ist und sei neugierig. Dadurch findest du das echte Wesen und das ist viel besser als das zu finden was du dir erhofft hast.
  • Sei offen was passiert: Viele Menschen gehen in ein Meeting, Date oder ein anderes Treffen mit einer Agenda und versuchen diese durchzukriegen. Wenn du das machst geht es nur um eine Aufgabe, die erfüllt werden soll. Aber rate mal was es nicht ist: eine Verbindung zwischen dir und einem anderen Menschen. Hier geht es nicht um Produktivität und Ziele, sondern um zwischenmenschliche Beziehungen. Das bedeutet, dass sich zwei unterschiedliche Menschen begegnen, Zeit miteinander verbringen und ihre eigene Persönlichkeit in eine gemeinsame Erfahrung einbringen. Selbst bei beruflichen Begegnungen ist das so, beispielsweise wenn man über ein Projekt spricht oder andere zufällige Ideen. Es kann aber auch sowas sein wie ein Gespräch darüber was im Leben des anderen gerade passiert, wie man helfen kann, es kann eine Diskussion sein und so weiter und so fort. Erzwinge es nicht.
  • Sei offen über dich selbst: Oft versuchen wir uns in einer bestimmten Art zu präsentieren, in einer in der man nur die glänzende Seite von uns findet. Wir wollen kompetent, intelligent, interessant, lustig, klug etc. wirken. Aber das ist ein Affront. Es ist nur ein Teil von uns: der gute. Wenn das überhaupt stimmt. Und dann geben wir uns Mühe in Verbindung mit anderen zu gehen, obwohl wir einer falschen Identität nachgehen, einer Fassade. Man könnte auch zu Hause bleiben. Es lohnt sich, selbst offen zu sein und sein wahres Ich zu zeigen. Das ist gruselig, ich weiß. (Ich spüre es jedes Mal wenn ich ein Foto poste, mich mit jemandem neuen treffe oder einen Blogartikel veröffentliche). Es bedeutet sich verletzlich zu zeigen und das Risiko einzugehen sich zu blamieren. Das ist ein riesen Vertrauensvorschuss an andere Menschen, vor allem wenn man sie noch kaum kennt. Wenn du dich verletzlich zeigst, riskierst du viel, du bekommst aber noch viel mehr zurück. Was du brauchst ist Vertrauen, dann erreichst du tiefere Verbindungen, bessere Freundschaften. Und diese Menschen öffnen sich ebenfalls. Wenn du das ein paar Mal gemacht hast bemerkst du, dass das Risiko viel geringer ist als du anfangs dachtest und es nie in einer schlechten Weise endet. Man bleibt eigentlich immer auf der Sonnenseite.

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