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Hast du jemals den gegenwärtigen Moment als ein „Wesen“ betrachtet, das du liebst?

Ich denke seit kurzem darüber nach und ich finde den Gedanken sehr hilfreich wenn ich in Eile, zerstreut, besorgt, traurig, frustriert, ängstlich oder irritiert bin.

Lass uns einen Moment über die Beziehung nachdenken, die wir zu jenem „Wesen“ haben, das sich „der gegenwärtige Moment“ nennt.

  • Wir achten viel zu selten auf ihn, denken statt dessen häufig darüber nach was wir noch zu erledigen haben oder worüber wir uns gerade Sorgen machen.
  • Wenn er langweilig und unentspannt ist, haben wir die Gewohnheit uns von ihm abzuwenden, uns mit etwas anderem abzulenken.
  • Wir bewerten ihn als etwas gutes oder schlechtes, angenehm oder unangenehm und mögen ihn nicht mehr, wenn er sich nicht so verhält wie wir uns das wünschen.
  • Wir akzeptieren ihn nicht wie er ist, erwarten mehr von ihm, sind besorgt, weil wir ihn verpassen könnten, denken, dass wir stattdessen etwas anderes machen sollten.
  • Wenn wir niedergeschlagen oder frustriert sind, dann liegt das daran, dass wir mehr auf die Geschichten in unserem Kopf achten, als auf den gegenwärtigen Moment selbst.

Stell dir einen Menschen vor den du liebst, aber dem du keine Aufmerksamkeit schenkst, den du ablehnst, den du ignorierst wenn er oder sie dir direkt  gegenübersitzt und den nicht so akzeptierst wie er oder sie ist. Das wäre wohl keine gute Beziehung, oder?

Klar, der gegenwärtige Moment ist kein Mensch mit echten Gefühlen, also brauchen wir nicht sonderlich auf ihn achten, oder? Vielleicht… Aber was du auch feststellen wirst ist, dass du weniger Stress haben wirst, mehr Frieden und Zufriedenheit und eine bessere Beziehung mit anderen in deinem Leben, wenn du eine gute Beziehung mit dem gegenwärtigen Moment aufbaust.

Was können wir tun, um eine bessere Beziehung dazu zu entwickeln? Behandle ihn mit Respekt und schenke ihm die Aufmerksamkeit, die er verdient. Denn wir haben, genauso wie mit jeder anderen zwischenmenschlichen Beziehung, auch bei ihm nur begrenzte Zeit, die wir mit ihm verbringen und sobald die Zeit vorbei ist, können wir nicht zu ihm zurück.

Hier sind noch einige weitere Ideen dazu:

  • Versuche länger im gegenwärtigen Moment zu sein…. Ob es nun die physischen Erlebnisse um dich herum sind, wie sich dein Körper anfühlt, dein Atem, oder auch deine Gedanken und Emotionen, die in dir fließen….versuche darauf zu achten, ohne mit deinen Gedanken abzudriften.
  • Komm zurück in den Moment, wenn du abdriftest.
  • Begegne dem gegenwärtigen Moment mit Interesse und Neugier, öffne dich all dem was auf dich zukommt, ohne es auf irgendeine Weise zu brauchen.
  • Sei weniger wertend und nehme mehr an was ist. Erfahrungen sind nicht unbedingt „gut“ oder „schlecht“, aber sie sind es wert, dass du auf sie achtest und dich dafür interessierst.
  • Wenn du bemerkst, dass du dich ablenkst oder in eine Geschichte über etwas verfängst, versuche immer in den gegenwärtigen Moment zurückzukehren und achte darauf wie sich dieser Moment verändert.
  • Wenn die Dinge unangenehm für dich sind, dann verweile trotzdem. Statt davon wegzulaufen, sei einfach in diesem unangenehmen gegenwärtigen Moment, mit Liebe und Gutmütigkeit.
  • Nimm wahr, wenn dein Geist abdriftet und komme immer wieder zurück in den Moment, verweile darin.

Es kann sein, dass du eine schnelle Veränderung deiner Beziehung zum gegenwärtigen Moment wahrnimmst, wenn du offen, neugierig, annehmend und aufmerksam bist. Das kann transformierend auf  viele Themen deines Lebens wirken.

Oder es ist etwas, das sich allmählich ergibt, wo dein Vertrauen in den gegenwärtigen Moment mit der Zeit wächst und du dich ihm ganz langsam mit Akzeptanz und angstlos öffnest.

In jedem Fall wirst du dadurch auch eine bessere Beziehung zu dir selbst entwickeln. Und zu jedem Wesen um dich herum.

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