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Warum Resilienz wichtig ist

Jeder von hat von Zeit zu Zeit mal Schwierigkeiten, Hürden zu meistern, Schmerzen, ist erschöpft oder steht vor kleinen oder großen Rückschlägen.

Doch das was uns dazu bringt trotzdem voranzuschreiten oder uns nicht davon runter ziehen zu lassen ist etwas das Psychologen „Resilienz“ nennen. Es ist die Fähigkeit sich von Rückschlägen zu erholen, sich anzupassen, zu lernen und sich nicht weiter von etwas runterziehen zu lassen.

Auf meinem persönlichen Weg war Resilienz schon oft sehr ausschlaggebend, sei es im finanziellen, sportlichen oder gesundheitlichen Bereich.

Resilienz hat es mir erlaubt:

  • Mich von einem 28km Hindernislauf und mehreren Langstreckenläufen zu erholen.
  • 3 Monate jeweils fast ohne Geld durch Südamerika und Südostasien zu reisen
  • Trennungen von Menschen emotional zu meistern
  • Mit dem Tod von Familienmitgliedern klarzukommen
  • „Anderssein“ zu lieben, sei es aufgrund meiner familiären Situation oder persönlicher Entscheidungen

Ich schreibe das nicht, um mich hervorzutun, sondern um zu zeigen wie mächtig Resilienz sein kann. Ich bin nicht mal ein gutes Beispiel dafür, da gibt es andere Menschen, die viel mehr gemacht haben in dieser Hinsicht und ich bin sicher, dass Resilienz auch dich schon oft vor Schlamassel bewahrt hat.

Wir sind uns also einig, dass Resilienz ein mächtiges Werkzeug ist… aber wie entwickeln wir sie? Sie ist eine Art Skillset, eine Summe an Fähigkeiten, die sich über die Zeit entwickelt. Manche Menschen sind von Geburt an mit mehr Resilienz ausgestattet als andere, aber jeder von uns kann sie entwickeln.

Ich möchte Dir hier ein paar Übungen vorstellen mit denen du arbeiten kannst, wenn du Resilienz entwickeln willst. Ich hoffe, sie nützen dir.

Übungen für mehr Resilienz

Immer wenn du Stress, Schwierigkeiten, Schmerzen, Rückschläge, Enttäuschungen, Ärger, Wut, Unsicherheiten hast oder traurig bist, kannst du diese Übungen nutzen um dich in deiner Resilienz zu üben:

  1. Nimm wahr, was du nicht siehst: Wenn du frustriert, enttäuscht, gelangweilt etc. bist, dann liegt das daran, dass du nur den Mangel siehst. Oder eben die schlechte Seite der Situation. Das bedeutet, dass du gegenüber dem ganzen Bild blind bist. Wenn jemand gemein zu dir ist, bemerkst du zwar den Schmerz aber nicht, dass diese Person auch eine weiche und liebenswerte Seite hat. Bemerkst du deine eigene Lebendigkeit, wie die Sonne auch bei dir scheint und die wunderschönen Alltagsgeräusche die dich umgeben? Nope. Tust du nicht. Denn du bist gerade in einem Tunnelblick gefangen und dabei verpasst du wie genial das Leben sein kann. Stell dir selbst die Frage was in diesem Moment der grossartige Teil ist, den du nicht sehen willst.
  2. Beschäftige dich mit etwas, das grösser ist als du selbst: Als Selbstständige bringe ich mich ständig in unangenehme Situationen und trotzdem fühlt es sich nie an, als würde mich für etwas aufgeben. Jeder Mensch, der einer Sache dient kennt dieses Gefühl: wenn wir etwas für andere machen ist das Unbehagen nur kurz da. Wenn du also vor Schwierigkeiten stehst und du deine aktuelle Aufgabe etwas Größerem unterstellen kannst, das anderen hilft und nicht nur dir selbst, dann wird diese Schwierigkeit unbedeutend, eine Kleinigkeit.
  3. Übe dich in Mitgefühl (für dich und andere): Wenn du traurig bist, dann nimm es einfach wahr. Wünsche dir selbst Frieden und Glück, genauso wie du es anderen Menschen von Herzen wünschst. Wenn jemand auf dich sauer ist, dann Wünsche ihm genauso Frieden. Jede schwierige Konfrontation ist auch eine Chance diese Schlüsselfähigkeit zu üben.
  4. Sehe es als einen Teil deines Wachstums: Wenn du vor einem Rückschlag stehst ist das trotzdem nicht das Ende deines Weges… es ist ein Teil davon. Keine Reise, die es wert ist, ist frei von Rückschlägen und unangenehmen Situationen. Wenn du wachsen willst, dann musst du auch durch schwierige Themen durch. Sehe also bei jeder Herausforderung das Gute statt negativ zu denken.   
  5. Übe dich in Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Starres Denken frustriert dich nur. Indem du lernst flexibel zu sein und dich an gegebene Situationen anzupassen, bist du nicht nur glücklicher sondern auch erfolgreicher mit dem was du tust. Wenn du also mitten in einer herausfordernden Aufgabe steckst, dann frage dich selbst ob du hier flexibler sein kannst. Wenn du vor einer Niederlage stehst, dann frage dich, wie du dich oder die Situation anpassen musst, um weiter zu kommen. Sehe auch das als Möglichkeit an, dich zu verbessern, deinen Geist zu weiten und anpassungsfähig zu werden.
  6. Finde Glück, Freude und Licht: Jede ungewisse Situation, jede Unannehmlichkeit und Schwierigkeit enthält auch ein wenig Licht, ein kleines Wunder und Freude. Wir müssen sie nur sehen. Und das gelingt uns, indem wir unser Herz dafür öffnen, aufhören sie abzulehnen und stattdessen, mit den Augen eines Kindes, zu sehen was im Wunder dieses Moments liegt. Klingt kitschig, meine ich aber so.
  7. Sehe alles als Lehre: Jede Sitation die dir vor die Nase läuft kann dir eine Lehre sein. Du kannst die Übung ablehnen, als etwas betrachten auf das du keine Lust hast. Oder du öffnest deinen Geist dafür und findest heraus wie diese Situation, diese Person, dieser Rückschlag dein Lehrer ist. Welche der oben genanten Übungen gibt dir die Chance besser zu werden? Finde das heraus und du hast dadurch selbst eine Möglichkeit erzeugt deine Resilienz zu stärken.

Jeden Moment haben wir die Wahl. Willst du Schwierigkeiten unterliegen und dir wünschen dass sie sich einfach in Luft auflösen…. oder willst du gestärkt daraus hervorgehen, von ihnen lernen und dich selbst zu genialen Aufgaben und besonderen Momenten bringen?

Jeden Moment hast du die Wahl selbst zu üben. Das ist der Weg zur Resilienz, zu Frieden und Liebe. ✌️

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