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Das Glück liegt im Kleinen

Das Geheimnis des Glücks liegt nicht in der Suche nach mehr, sondern in der Entwicklung der Fähigkeit, sich an weniger zu erfreuen.  Sokrates

In einem Satz hat Sokrates zusammengefasst was aus meiner Sicht eines der größten Probleme der westlichen Gesellschaft ist und bietet zudem eine sehr simple Lösung an.

Ziemlich genial wie ich finde.

Ist es denn schwierig sich an wenigem zu erfreuen? Nein, nicht wirklich, aber es bedarf oft einer Änderung des eigenen Mindsets.

Ein Beispiel: Wenn du Schokolade liebst, so wie ich, und mit einem riesen Berg davon konfrontiert wirst, würdest du dann ganz viel davon essen? Viele von uns würden dieser Versuchung wohl nicht widerstehen. Aber was, wenn du lernen würdest, nur ein kleines Stück davon zu genießen? Und mit jedem Bissen würdest du den Kakao, die Süße, die Zartheit und Cremigkeit schmecken, eben die Schokoladigkeit der Schokolade.

Warum Minimalismus zu Glück führt

Was wäre, wenn du deine Kleidung so sehr liebst, dass du nicht mehr jedes Wochenende das Bedürfnis hast neue zu kaufen? Wenn du lernen würdest deinen Kleiderschrank mit wenigen, hochwertigen, schönen Teilen zu füllen, die du oft und gerne trägst?

Verstehe mich nicht falsch, auch ich bin keine besitzlose Nonne, doch ich habe in den letzten Monaten gemerkt, mit wie wenig ich eigentlich klar komme, und dass ich immer lockerer und leichter werde, je weniger unnützes Zeug ich konsumiere.

Ich habe im vergangenen Jahr mehr als 50% meines Besitzes verkauft, verschenkt oder weggeschmissen und dadurch mehr Platz und Raum für Wesentliches geschaffen. Insgesamt fühle ich mich dadurch deutlich freier, auch in finanzieller Hinsicht und habe mehr Zeit für gute Beziehungen mit anderen Menschen und mir selbst bekommen. Ich besitze deutlich weniger physisch und doch fühle ich mich in so vieler Hinsicht reicher. Einfach, weil ich von Unnötigem losgelassen habe. Hinzu kommt, dass ich mich dadurch auch von Emotionen, die beispielsweise aus dem Tod von geliebten Menschen entstanden, gelöst und negative Erinnerungen verarbeitet habe.

Wenn du dich auf das Weniger fokussierst, fokussierst du dich zugleich auch auf die Schönheit, die in diesem Weniger liegt. Du lernst mit wenig zufrieden zu sein, kommt sehr viel Freude in dein Leben. Dadurch wird die einzige Begrenzung deines Glücks jene, wie gut du darin bist, Freude an wenigem zu haben.

Lerne mit weniger Dingen, auch TV und Filmen klar zu kommen. Reduziere Ausgaben, Shopping-Exzesse, eventuell auch Essen und den Kontakt zu toxischen Menschen. Lerne dich von alten Denkmustern und negativen Erinnerungen zu befreien. Du verstehst meine Grundidee.

Wie kann es auch dir gelingen von Themen loszulassen, die du nicht mehr in deinem Leben haben willst?

Hier habe ich einige Entscheidungskriterien für dich zusammengestellt:

  • 90-90-Regel: Frage dich, ob du etwas in den vergangenen 90 Tagen genutzt hast oder in den kommenden 90 Tagen nutzen wirst. Wenn nicht, kann es weg. (The Minimalist)
  • 20-20-Regel: Alles was du besitzt, nicht regelmässig brauchst und für weniger als 20 Euro innerhalb von 20 Minuten in deiner Nähe kaufbar ist, kann weg. (The Minimalist)
  • 30-30-Regel: Kaufe etwas nur, das mehr als 30 Euro kostet, wenn zuvor 30 Stunden seit deinem Wunsch es zu kaufen vergangen sind, warte 100 Stunden wenn es mehr als 100 Euro kostet etc. (The Minimalist)
  • Emotionaler Bezug: Behalte nur Dinge, zu denen du einen klaren positiven Bezug hast. Baue zu diesen Dingen eine emotionale Beziehung auf. Bringe nur Dinge in dein Leben, die Glück für dich bedeuten (Marie Kondo)
  • Sag im Zweifel Nein: Wenn es kein klares Ja ist, ist es ein Nein. Sag öfter Nein als Ja und setze klare Grenzen. (Derek Sivers).
  • Digitaler Minimalismus: Schalte deine Nachrichtenmeldungen aus, melde dich von Newslettern ab, die dir (nur) etwas verkaufen wollen, reduziere deine Appanzahl auf das was du wirklich nutzt, folge nur Menschen auf Social Media, die dir einen wirklichen Wert geben. (Cal Newport)
  • Sei Achtsam: Leihe aus, (Car-, Couch und sonst was)Share, Kaufe gebraucht, aber vor allem: überlege was du wirklich brauchst und bleibe im Zweifel dabei, nichts zu konsumieren. (Lucia)
  • Lasse dir Zeit dabei, welche Menschen du in dein Leben lässt. Sei offen, neugierig und freundlich dabei. Aber wähle mit Bedacht. (Lucias beste Freundin)
  • Betrachte dein Leben in Trade-Offs: Jeden Euro den du für dies (Alkohol, Kleidung, Dinge die du nicht nutzt/magst, etc.) ausgibst, kannst du nicht mehr für das (Reisen, Investitionen in dich selbst, geniales Essen etc. ) ausgeben. Jede Minute, die du in sozialen Netzwerken oder vor dem TV konsumierst, kannst du nicht dafür nutzen, deinen eigenen Träumen näher zu kommen. Fokussiere dich auf das, was dir wirklich wichtig ist und lass den Rest sein. (Greg McKeown)
  • Stelle Qualität immer vor Quantität, in jeder Lebenslage. (Lucias Mama)

 

Sei achtsam, wertschätzend und dankbar

Betrachte die Dinge und Menschen in deinem Leben mit Achtsamkeit, Wertschätzung und Dankbarkeit. Denn auch wenn es oft anders scheint, ist eigentlich nur weniges für unser Leben, Wohlbefinden und unsere Ziele wirklich wichtig, der Großteil ist irrelevant.

Drei geniale Bücher, die mich bei hier in den letzten Monaten und diesem Text begleitet haben sind:

 

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