Folgst du Smooth&Flexible schon auf Instagram?

Unser fiktives Zeitproblem

Die Meisten von uns kennen das Thema, auch oft ohne es direkt wahrzunehmen: das Gefühl, keine Zeit zu haben. Was wir auch kennen: Das Gefühl viel zu viel zu tun zu haben ohne dass die Zeit dafür reicht.

Dabei spreche ich nicht nur von der täglichen Arbeit, wo wir viel zu viele Projekte, Meetings, Emails, Telefonate, Nachrichten, ToDos und so weiter haben. Ich meine auch unser Privatleben. Wir wollen mehr Sport machen, gesund essen, meditieren, coole Sachen lernen, Reisen, uns mit Freunden treffen, eine Billion Bücher lesen, hier den neuesten Podcast anhören und dort den coolen Blog lesen, uns auf Social Media mit Leuten austauschen und bitte auch noch genug „me-time“ haben.

Joa…..

Ich bin selbst darin die talentierteste Person, die ich kenne. Ich habe tausende Ideen, Wünsche und Möglichkeiten, in jedem Lebensbereich will ich alles geben. Und doch brachte es mich schon viel zu oft an meine Grenzen. Vor allem als junger Mensch braucht man aus meiner Sicht ein Umfeld in dem man lernt eben diese Themen wahrzunehmen, manchmal lieber nur 80% zu geben als Vollgas.

Also….

Wie kann es uns gelingen, trotz unserer begrenzten Zeit unsere Ideen umzusetzen, Wünsche zu erfüllen und Ziele zu erreichen? Wie kriegen wir all diese Träume, Aufgaben, Aufträge und Todos in eine so kleine Zeitkiste?

Eine Möglichkeit ist schlichtweg weniger zu tun. Vereinfache dein Leben, mache weniger oder gar nichts. Eine andere Möglichkeit ist Themen abzugeben an andere Menschen, sich ein Team zu suchen oder Aufgaben zu delegieren. Das sind alles super Möglichkeiten.

Die Knappheit der Zeit bekommst du aber eigentlich erst in den Griff wenn du dein Mindset anpasst.

Wir müssen auf unsere Gefühle eingehen statt herauszufinden wie wir uns optimal organisieren. Wenn du nur herausfindest wie du das „wie“ und „was“ am besten in den Griff bekommst, änderst du absolut nichts daran wie du dich fühlst. Es bleibt das gleiche bis du dich damit auseinandersetzt.

Was eigentlich los ist

Das Problem ist nicht, dass wir zu wenig Zeit haben, denn jeder von uns hat genau die selbe Anzahl an Minuten, Stunden, Tagen und Wochen pro Jahr. Und das ist auch genau die richtige Anzahl, denn mehr gibt es nicht.

Es kann wirklich sein, dass wir zu viel zu tun haben. Aber das eigentliche Problem ist, dass wir so viel mit der Zeit machen WOLLEN die wir haben. Die Menge an Themen die wir machen wollen, ist dabei grundsätzlich nicht die Schwierigkeit, sondern eher die Tatsache, dass wir unter den gegebenen Umständen (beispielsweise an einem Tag) viel zu viel reinquetschen wollen.

Wir wollen mehr und mehr, sind nie zufrieden und blockieren uns damit teils selbst überhaupt anzufangen.

Wir wollen mehr und mehr, es ist nie genug. Unser eigentliches Problem ist, dass wir nie zufrieden sind. Wir negieren die Erfahrung an sich und wollen mehr.

Im Buddhismus wird das Gier genannt. Ich mag diesen Begriff nicht, ich finde ihn zu wertend aber es bedeutet einfach, dass wir nie zufrieden sind mit dem, was wir sind und haben, dass wir immer mehr wollen.

Die Antwort auf Gier ist für den Buddhismus Liebe und Mitgefühl, Großzügkeit.  Das bedeutet auch, dass wir (in uns selbst) das Schöne sehen, das wir sind und bereits (erreicht) haben. Dass wir die tiefgehende Schönheit in der Erfahrung erleben, die uns der Moment bringt. Dass wir lieben was ist.

Wie wir das Zeitgespenst besiegen

Um das Schreckgespenst der knappen Zeit zu besiegen, dieses Gefühl, nie genug Zeit zu haben, um die Dinge zu tun die wir lieben, brauchen wir die Fähigkeit uns in (Selbst-)Bewusstsein als auch Liebe und Mitgefühl zu üben.

Lasst uns also wahrnehmen wovon wir uns überwältigt fühlen. Wie fühlt sich das gerade in diesem Moment an, für dich und deinen Körper? Wie fühlt es sich an wenn du das Gefühl hast nie genug Zeit zu haben für die Dinge auf die du eigentlich Bock hast? Lerne dieses Gefühl in dir zu identifizieren und wahrzunehmen was passiert.

Wenn das Gefühl kommt dann beginne damit, deinen Geist davon abzuhalten mehr zu wollen, die Schönheit dessen zu sehen was gerade direkt vor dir liegt. Bewahre es dir, indem du in neuen Mustern denkst.

Alles was wir schaffen ist ein Thema zu einer Zeit. Alles was wir haben ist der Moment, dieser Tag. Und das jeden Tag aufs Neue.

Und er ist genug. Er ist wunderschön und unbeschreiblich, wenn wir ihn einfach wahrnehmen und wertschätzen.

Eine Sache können wir jedoch immer tun: wir können jederzeit dankbar sein dafür, dass wir das tun was wir gerade tun.

In jedem neuen Moment können wir auch eine andere Sache machen, der wir vollständig unsere Aufmerksamkeit widmen, die uns dann die höchste Priorität ist. Wir können in jedem Moment so handeln, als wäre er unser letzter, und damit wirklich wertschätzen, dass wir in dieser Zeit und diesem Moment leben.

Verbinde Dich mit Smooth&Flexible via RSS | Email | Facebook | Instagram

Erhalte stille Momente von Smooth&Flexible per Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.